Whitbread Race

Von der ersten Regatta 1973 bis zum Volvo Ocean Race 2008 kam es zur immer fortwährenden Entwicklung dieser Regatta ROUND THE WORLD. Zur ersten Austragung Whitbread 1973-1974 starten 17 Yachten unterschiedlichster Proportionen. Mit dem Zieleinlauf der siegenden Yacht Sayula II, einer Serienyacht vom Typ Swan 65 aus der finnischen Werft Nautor´s Swan und ihrem Steuermann Roman Carlin aus Mexico gehen 133 Tage und 13 Stunden Segelsport auf höchstem Niveau zu Ende. Erste deutsche Yacht und Last Ship Home war die Kieler Segelyacht Peter von Danzig mit Steuermann Reinhardt Laucht. Leider hatte man Ende der Regatta zum Teil tragische Verluste zu verzeichnen, denn während des gesamten Rennens ertrinken 3 Segler.

Die Whitbread 1977-1978 startet für 15 Racer an einem verregneten und stürmischen 27. August 1977 in Southampton. Alle Boote erreichen nach 50.000 Kilometer das Ziel dieses zweiten Rennens rund um die Welt. Allen voran die Siegeryacht Flyer, entworfen von Sparkman & Stephens, zum Sieg geführt von Skipper Cornelius van Rietschoten aus den Niederlanden. Am 8. August 1981 starten 29 Boote in Southampton zurWhitbread 1981-1982. In allen 4 Etappen ist die Flyer II, eine der argentinischer Werft German Frers entworfene Maxi-Yacht Etappensieger nach gesegelter Zeit. Beeindruckend ist der Sieg von Skipper Cornelius van Rietschoten am Ende der Regatta sowohl nach gesegelter als auch nach berechneter Zeit. Zur Whitbread 1985-1986 starten am 29. September 1985 wiederholt in Southampton 15 Racer. Die L’Esprit d’Equipe mit Skipper Lionel Péan gewinnt die Regatta in einer korrigierten Zeit von 111 Tagen und 23 Stunden.

An derWhitbread 1989-1990 nehmen verschiedene Bootsklassen teil. Es ist diese Regatta, mit der erstmalig in der Geschichte des Volvo Ocean Race und von nun an zu jeder Regatta ein reines Frauenteam startet. Tracy Edward´s hat mit ihrer Maiden, einer 25 Fuß Slup eine kleinere Yacht als die männliche Konkurrenz. Trotzdem ersegelt sie in ihrer Klasse zwei Etappensiege. Für die Yacht Steinlager 2 vom Typ Ketsch unter Skipper Peter Blake aus Neuseeland war es ein verdienter Sieg. Zum zweiten Mal gewinnt der Sieger aller Etappen. DasWhitbread 1993-1994 wird wie schon in den anderen Regatten auf verschieden Booten gesegelt, nur kommt außerdem dem der Einsatz der neuen W 60 dazu. Behelfsregeln sollen wie gehabt die Unterschiede ausgleichen. Die Maxi-Yachten und die W 60 standen durchaus in direkter Konkurrenz, was die Rennen intensiver und enger werden ließ. Es gewinnt die Yacht NZ Endeavour vom Typ Maxi unter Skipper Grant Dalton. Sie läuft 9 Stunden vor Konkurrent Ross Field und seiner Yamaha, einer Yacht vom Typ W 60 ins Ziel ein. Dann zum ersten Mal im Rahmen dieser Regatta nehmen am Whitbread Round the World Race for the Volvo Trophy 1997-1998 nur Yachten vom Typ W 60 an den Rennen teil. Außerdem folgt eine Namenserweiterung mit dem erstmaligen Auftreten von Volvo als Sponsor der Trophäe. Gewertet wird nach Punkten, um kurze und lange Etappen gleichermaßen aufzuwerten. Insgesamt sollen 9 Etappen das Endergebnis bringen. Dieses Mal gewinnt der Schwede Paul Cayard auf seiner Yacht EF Language mit 138 Punkten Vorsprung vor seinem Verfolger.

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